• Skip to primary navigation
  • Skip to main content
  • Skip to primary sidebar
  • Skip to footer
Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)
Expertenforum
Arbeitsrecht (#EFAR)

Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

Themen der arbeitsrechtlichen Blogosphäre

  • #EFAR-Beiträge
    • #EFAR-News
    • #ArbeitsRechtKurios
    • #EFAR–Suche
  • Live–Log
    • Registrierte Blogs
    • Blog registrieren
  • #EFAR-Stellenmarkt
  • Arbeitsrechts-Experten
    • #EFAR–Autoren
    • #EFAR–Fokusseiten
    • #EFAR-Webinare
LinkedIn
Twitter
Xing
Facebook
  • Kein Kündigungsschutz für Geschäftsführer oder was jetzt?!
    Quelle : ADVANT Beiten 13.01.2026 - 11:39
  • Was sollten Arbeitgeber beim Umgang von Mehrarbeit bei Betriebsräten beachten?
    Quelle : Heuking 13.01.2026 - 09:25
  • 7 MIN. Arbeitsrecht für Entscheider (m/w/d) – Episode 93 ab sofort verfügbar!
    Quelle : KLIEMT.blog 13.01.2026 - 08:25 Von KLIEMT.Arbeitsrecht
  • EuGH kippt zwei Regelungen der EU-Mindestlohnrichtlinie – welche Folgen sind damit für uns verbunden?
    Quelle : KLIEMT.blog 13.01.2026 - 08:00 Von Sabine Vorbrodt, LL.M.
  • ADVANT Beiten berät Bosys beim Verkauf an Travelsoft
    Quelle : ADVANT Beiten 12.01.2026 - 11:51
  • Stichtags- und Rückzahlungsklausel bei Sonderzahlungen
    Quelle : PWWL 12.01.2026 - 09:55 Von Pusch Wahlig Workplace Law
  • Schnee, Eis und Sturm – (K)ein Recht nicht zur Arbeit zu erscheinen
    Quelle : ADVANT Beiten 12.01.2026 - 08:36
  • Die Zustimmung des Integrationsamtes bei der außerordentlichen Kündigung schwerbehinderter Menschen: Was Arbeitgeber beachten müssen
    Quelle : KLIEMT.blog 12.01.2026 - 08:00 Von Christine Norkus
  • Verschwiegenheitspflicht im Personalrat: Drohende Sanktionen bei Verstoß
    Quelle : Küttner Feed 12.01.2026 - 08:00
  • Grippewelle im Betrieb: Wer ist arbeitsunfähig?
    Quelle : 09.01.2026 - 16:26 Von By: Daniela Schumann
  • Four-day weeks and 13-hour days: Greece introduces major labour law reform
    Quelle : KLIEMT.blog 09.01.2026 - 08:00 Von Ius Laboris
  • Entgelttransparenzrichtlinie im öffentlichen Dienst: Pflichten, Fristen, To dos
    Quelle : Küttner Feed 09.01.2026 - 08:00
  • Kann das Löschen von Daten den Job kosten?
    Quelle : KLIEMT.blog 08.01.2026 - 08:00 Von Niklas Matschiner
  • Das Jahr 2025 im arbeitsrechtlichen Rückblick
    Quelle : Küttner Feed 08.01.2026 - 08:00
  • Was gehört eigentlich in die Personalakte? Datensparsamkeit schützt bei Einsichtsrechten!
    Quelle : KLIEMT.blog 07.01.2026 - 08:00 Von Dr. Jessica Jacobi 
  • Die Bedeutung des Streitgegenstands bei Vergütungsklagen von Mitgliedern des Betriebsrats
    Quelle : ArbRB-Blog 06.01.2026 - 13:54 Von Wolfgang Kleinebrink
  • BAG zur Entgeltgleichheit: Weitere Erleichterungen der Darlegungs- und Beweislast  
    Quelle : Arbeitsrechtblog von OC 06.01.2026 - 10:52 Von Osborneclarke
  • 7 MIN. Arbeitsrecht für Entscheider (m/w/d) – Episode 92 ab sofort verfügbar!
    Quelle : KLIEMT.blog 06.01.2026 - 10:02 Von KLIEMT.Arbeitsrecht
  • Ernennungen bei PWWL und Zugang Frank Lenzen
    Quelle : PWWL 06.01.2026 - 10:02 Von Pusch Wahlig Workplace Law
  • Jahresurlaubsplanung – drei Need-to-knows für Arbeitgeber
    Quelle : KLIEMT.blog 06.01.2026 - 08:00 Von Florian Selinger
Hund

Hund am Arbeitsplatz – Kein Anspruch aus langjähriger Duldung

  • 3. Dezember 2025 |
  • Carl-Philipp Fischer

Seit dem Corona-Lockdown und der wachsenden Bedeutung des Homeoffice ist die Mitnahme von Hunden in das Büro keine Seltenheit mehr. Grundsätzlich entscheiden Arbeitgeber darüber, ob die Mitnahme von Hunden bzw. Haustieren erlaubt ist. Nach dem LAG Düsseldorf begründet auch eine langjährige Duldung keinen automatischen Anspruch auf eine dauerhafte Mitnahme des Hundes an den Arbeitsplatz.

  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 

Das Thema

Die Klägerin war bereits seit 2013 in einer Spielhalle der Beklagten als Aufsicht tätig. Der vertraglich vereinbarten Stellenbeschreibung zufolge war ihr die Mitnahme von Haustieren in die Spielhalle untersagt. Seit 2019 und insbesondere nach dem Ende des Corona-Lockdowns brachte die Klägerin ihre Hündin regelmäßig mit zur Arbeit. Während der Arbeitszeit war diese nicht angebunden und konnte sich in der Spielhalle frei bewegen. Hiergegen erhoben wechselnde Vorgesetzte zunächst über Jahre keine Einwände. Mit einem Schreiben im Jahr 2025 bat die Beklagte, die Mitnahme der Hündin zur Arbeit zu unterlassen. Hintergrund waren zahlreiche Beschwerden durch Kollegen und Kunden. Durch eine einstweilige Verfügung versuchte die Klägerin, die Mitnahme der Hündin bis zur erstinstanzlichen Entscheidung in der Hauptsache dulden zu lassen. Sie argumentierte im Wesentlichen mit einer betrieblichen Übung. Die Beklagte verwies auf ein arbeitsvertragliches Verbot, dass weder ausdrücklich noch durch schlüssiges Handeln abbedungen werden könne.

Anzeige

Keine Vertragsänderung durch Duldung

Das LAG Düsseldorf (Vergleich v. 08.04.2025 – 8 GLa 5/25) war der Auffassung, dass der Anspruch angesichts der arbeitsvertraglichen Regelung zweifelhaft sei. Zudem sei die Duldung der Mitnahme der Hündin durch Vorgesetzte ohne Bedeutung, da diese nicht zu einer Vertragsänderung und zur Aufhebung des Verbots berechtigt seien. Die bloße Nichtdurchsetzung des Verbots – vor allem bei wechselnden Vorgesetzten – führe nicht automatisch zu dessen Aufhebung. Zudem genüge dies auch nicht zur Begründung einer betrieblichen Übung. Für dieses durch die Rechtsprechung entwickelte Rechtsinstitut sei die Mitnahme von Haustieren durch zahlreiche Mitarbeiter erforderlich. Es sprächen daher viele Gründe dafür, dass der Arbeitgeber berechtigt sei, das Verbot durchzusetzen, da Kunden, die gegebenenfalls eine Tierhaarallergie oder Angst vor Hunden haben, die Spielhalle gar nicht aufsuchen würden. Die Klägerin habe zudem nicht hinreichend dargelegt, warum andere ihr nahestehende Personen sich während ihrer Arbeitszeit nicht um die Hündin kümmern könnten und warum eine etwaige gewerbliche Betreuung der Hündin nicht möglich sei. Auch der Vortrag der begrenzten finanziellen Möglichkeiten überzeuge nicht, da keine unzumutbare finanzielle Belastung erkennbar sei. Es sei Sache der Klägerin, eine Lösung zu finden und nicht im Aufgabenbereich der Beklagten, vertragliche Änderungen vorzunehmen. Zur Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses und zur Gewöhnung der Hündin an die sich verändernden Umstände, einigten sich die Parteien auf einen Vergleich. Die Hündin durfte nur noch bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt mitgenommen werden.

Rechtliche Einordnung

Die Erteilung oder Untersagung der Erlaubnis der Mitnahme von Haustieren an den Arbeitsplatz obliegt dem Arbeitgeber, soweit sich nicht bereits aus sicherheits- oder hygienerelevanten Bestimmungen Verbote ergeben. Dies gilt auch wenn das Unternehmen das Verhalten zuvor nicht sanktioniert hat. Die Entscheidung hierüber betrifft grundsätzlich das Direktionsrecht, wonach der Arbeitgeber Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen kann. Dies betrifft auch die Ordnung und das Verhalten der Mitarbeiter, insbesondere die Mitnahme von Tieren an den Arbeitsplatz. Das Direktionsrecht wird auch nicht durch eine bisherige Nichtdurchsetzung eines Verbots eingeschränkt. Das LAG Düsseldorf hatte bereits in einem ähnlichen Fall über die Mitnahme einer Hündin entschieden und die Mitnahme untersagt.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Eine klare Positionierung von Arbeitgebern zur Mitnahme von Tieren an den Arbeitsplatz ist empfehlenswert. Dies entweder direkt im Arbeitsvertrag (als generelles Verbot oder mit Erlaubnisvorbehalt) oder im Rahmen einer Betriebsvereinbarung. Beschäftigte, die entgegen eines Verbots oder ohne ausdrückliche Erlaubnis ein Tier unerlaubt mitbringen, begehen eine Pflichtwidrigkeit, die mit einer Abmahnung oder im Fall hartnäckiger Wiederholung auch mit einer verhaltensbedingten ordentlichen Kündigung sanktioniert werden kann.

Anzeige

Kategorien: #EFAR-Beiträge Tags: Direktionsrecht

  • Carl-Philipp Fischer

    Senior Associate, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Eversheds Sutherland, München #EFAR - Profil #EFAR - Fokusseite LinkedIn

Ähnliche Beiträge

Direktionsrecht Arzt
18. August 2025 - EFAR Redaktion

Klinik: Schwangerschaftsabbrüche und Direktionsrecht gegenüber Chefarzt

Das ArbG Hamm, Gerichtstag Lippstadt, hatte über einen Rechtstreit zu entscheiden, in dem die Frage der rechtmäßigen Ausübung des arbeitgeberseitigen Direktionsrechts in Streit stand.
Lesen
Direktionsrecht Arbeiter
21. Mai 2024 - EFAR Redaktion

Kündigung – rote oder schwarze Arbeitshose

Das ArbG Solingen und das LAG Düsseldorf hatten sich mit Fragen des Direktionsrechts und einer Kleiderordnung zu beschäftigen.
Lesen
Direktionsrecht Bologna
28. April 2023 - Dr. Gunther Mävers

Zu den Voraussetzungen einer möglichen Versetzung ins Ausland

Über eine eher ungewöhnliche Konstellation hatte der 5. Senat des BAG im November vergangenen Jahres zu befinden, nämlich die Frage der Wirksamkeit einer arbeitgeberseitigen Versetzung ins Ausland.
Lesen

Primary Sidebar

#EFAR – Newsletter

* indicates required

Vorherige Kampagnen ansehen.

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie auf unserer Website.

#EFAR–Fokusseiten

Dynamische Profilseiten namhafter Kanzleien mit Fokus Arbeitsrecht

Aktuelle Beiträge

  • Posttraumatische Belastungsstörung eines Rettungssanitäters ist Berufskrankheit
  • Neuer Fördercheck für Unternehmen
  • Auf Firmenkosten zur Champions-League
  • Arbeitsunfall bei Nachsuche nach Wild bestätigt – Sozialgericht gibt Klage statt
  • Startpunkte Workation

#EFAR – Jobs

  • Osborne Clarke Rechtsanwalt (w/m/d) Arbeitsrecht München
  • ARQIS Teamassistenz (m/w/d) Arbeitsrecht in Düsseldorf Düsseldorf
  • ARQIS Rechtsanwalt (m/w/d) mit Berufserfahrung für Arbeitsrecht in Düsseldorf oder München Düsseldorf oder München

#EFAR Feeds (X & LinkedIN)

Footer

Das #EFAR in den sozialen Medien
  • Über das #EFAR
  • Datenschutz
  • Haftungsauschluss
  • Mediadaten
  • Kontakt
  • Impressum
Blogverzeichnis - Bloggerei.de

Handcrafted with by Jung und Wild design.